Vier zirkuläre IT-Themen im Jahr 2025
Zirkuläre IT-Themen
1. Beweise statt Versprechen
Die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) trat am 5. Januar 2023 in Kraft. Ab 2025 müssen größere Unternehmen gemäß den EU-Vorschriften regelmäßig Berichte über ihre sozialen und ökologischen Risiken und die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf Mensch und Umwelt veröffentlichen. Sie müssen über den CO2-Fußabdruck Ihrer Rechenzentren, die Nutzung öffentlicher Clouds und den digitalen Arbeitsplatz berichten. Um Elvis Presley zu zitieren: “A little less conversation, a little more action, please!” Die Circular IT Group stellt ihren Kunden Berichtsdaten und KPIs zur Vermeidung von Kohlenstoffemissionen zur Verfügung.
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2. Circular IT über Refurbished
Wir müssen“refurbished” in Mode bringen, indem wir zeigen, dass ein überholter Laptop eine logischere und bewusstere Wahl ist. In der Mode nennt man das Vintage, und in der Autoindustrie heißt es “pre-owned”. Warum also nicht das gesamte Konzept der digitalen Second-Life-Geräte aufwerten und zu diesem Zweck “Circular IT” verwenden? Warum alle drei Jahre einen neuen Laptop kaufen? Für die Herstellung eines neuen Laptops werden etwa 1.200 Kilo abgebaute metallhaltige Erde und fast 200.000 Liter Wasser benötigt. Das geht nicht auf, denn die tatsächliche Lebensdauer liegt bei mindestens sechs Jahren. Es wird eine Mischung geben: Software-Teams werden neuere Laptops haben als das HR-Team, und einige Mitarbeiter werden sogar ein rundes Gerät anfordern. Lassen Sie uns den digitalen Arbeitsplatz aufpeppen und kreisförmige IT-Hardware populär machen. Hoffentlich wird der CEO mit einem kreisförmigen, schicken Laptop auftrumpfen.
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3. Biobasierte Materialien statt neuer Materialien
In modernen Laptops werden zunehmend Post-Consumer-Recycling-Materialien (PCR) verwendet. Ziel ist es, die Verwendung von Kunststoffen und Edelmetallen auf fossiler Basis zu reduzieren. Post-Consumer Recycled (PCR) sind Komponenten und Produkte aus alltäglichen recycelten Materialien wie Aluminium, Papier und Plastikflaschen. Das Elite Dragonfly von HP war das weltweit erste Notebook mit meeresgebundenen Kunststoffen. Der Kauf von Laptops erfordert eine neue Denkweise, die sich auf den gesamten Kohlenstoff-Fußabdruck (von der Wiege bis zur Bahre) und den erweiterten Lebenszyklus konzentriert, was zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten (TCO) führt.
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4. Erweitertes Lebenszyklusmanagement über Lebenszyklusmanagement
Lifecycle Management (LCM) in der IT ist der Prozess der Identifizierung, Verfolgung und Verwaltung der Lebensphasen von Software und Hardware einer Organisation. Vor allem Hardware hat einen erheblichen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck. Moderne Geräte wie Laptops und Telefone können bis zu sechs Jahre alt werden, auch wenn Unternehmen aus Produktivitätsgründen eine Drei-Jahres-Regel haben. Wir glauben an die nächste Stufe des LCM: Extended Lifecycle Management, das sich auf das erste, zweite und dritte Leben eines Laptops, Tablets, Netzwerks oder Speichergeräts innerhalb und außerhalb einer Organisation konzentriert. Das ist ein dreifacher Gewinn: ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nutzen.
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